Kunstvolles Kordelporzellan

LandGang Ausgabe 2017/3, Seite 36-41, von Susanne Hansen

Kunstvolles Kordelporzellan

In einem 350 Jahre alten Bauernhaus in Ratzbek nahe Lübeck bewahrt die Peter-Siemssen-Stiftung edle künstlerische Keramiken ihres gleichnamigen Sammlers. Inmitten der Kostbarkeiten aus aller Welt kreiert Silke Decker ganz besonders filigrane Objekte – das Kordelporzellan.

Bei der Herstellung dieser besonderen Form von Porzellan werden in Porzellangussmasse getauchte Wollfäden in dünnen Schlaufen übereinandergelegt oder in einer Art Gitternetztechnik ineinander verwoben. Der Boden ist stabil, manchmal jedoch lässt Silke Decker die Ränder nach oben hin schmaler zulaufen. »Ich muss das ideale Maß finden. Ist das Porzellan zu dünn, bricht es im Ofen«, erklärt die Künstlerin.

Zurück zum InhaltsverzeichnisFoto: Maya Meiners