Heimatkost: Die Strandkiefer – Baum der Düfte und Erinnerungen

LandGang Ausgabe 2020/1, Seite 80-83, von Marion Wick

Heimatkost: Die Strandkiefer – Baum der Düfte und Erinnerungen

Bei vielen von uns weckt der Duft sonnenbeschienener Strandkiefern Erinnerungen an fröhliche Kindheitstage. Von morgens bis abends am Strand oder am sandigen Baggersee im und am Wasser in der Sonne spielen, Sandburgen bauen und ab und zu Schutz unter einem der niedrigen duftenden Bäume suchen. Manchmal kletterten wir hinauf und kamen mit harzverklebten Hosen und Haaren nach Hause, was bei Mama auf wenig Begeisterung stieß.

Sandige Flächen, Heiden und Strände sind die Orte, an denen Strandkiefern gern wachsen. Wie alle anderen Nadelgehölze enthalten sie viele ätherische Öle, darunter auch das charakteristisch riechende Terpentin, das ein Bestandteil des Kiefernharzes ist und zusammen mit dem Geruch von Leinölfirnis, zumindest die Älteren unter uns, an altmodische Lackfarbe erinnert.

Zurück zum InhaltsverzeichnisFoto: Marcus Dewanger