Heimatkost: Brombeeren

LandGang Ausgabe 2020/5, Seite 100-103, von Marion Wick

Heimatkost: Brombeeren

Sie sind lecker, sehr gesund und harmonieren mit den unterschiedlichsten Aromen – Brombeeren. Welch’ ein Glück, dass sie hierzulande an unzähligen Orten in freier Natur wachsen und nur darauf warten, geerntet und verarbeitet zu werden.

Eigentlich kennt jeder die Brombeere. Die saftigen schwarzen Früchte sind bei Kindern beliebt und dienen so manchem kleinen Abenteurer beim Spielen als Wegzehrung. Brombeeren gibt es in jedem Knick in Schleswig-Holstein und auch anderswo. An Waldrändern und auf Lichtungen ist das meist stachelige Rosengewächs ebenfalls häufig. Mehr als 40 verschiedene Arten von Brombeeren wachsen in Mittel-und Nordeuropa. Alle tragen ab Mitte August die bekannten schwarzen Sammelfrüchte, die aber von Größe und Konsistenz recht verschieden ausfallen können. Idealerweise sammelt man die großen, weichen, süßen Exemplare. Es liegt nämlich nicht an Boden oder Wetter, wenn sie klein sauer und hart sind, sondern daran, dass die jeweilige Sorte dann eben so ist.

Zurück zum InhaltsverzeichnisFoto: Marcus Dewanger