Winter im Watt

LandGang Ausgabe 2021/1, Seite 74-81, von Marc Larsson-Ohm

Winter im Watt

Im Sommer sind Föhr und Amrum definitiv ein norddeutscher Traum. Aber auch im Winterhalbjahr verströmen die nordfriesischen Eilande ihren ganz eigenen Zauber, und das nicht nur auf den Inseln selbst. Wer Wind und Wetter nicht scheut, kann bei einer Wattwanderung die Welt zwischen Meer und Land ganz neu kennenlernen.

Wie im Sommer steht auch im Winter die Sicherheit an erster Stelle. Dark Blome schaut sich seine kleine Gruppe ganz genau an, bevor er mit ihr den festen Boden verlässt und das UNESCO-Weltkulturerbe Wattenmeer zwischen Amrum und Föhr betritt. „Es kann schon mal anstrengend werden“, schmunzelt der staatlich geprüfte Wattführer, dafür müsse man halbwegs fit sein. Ausgerüstet mit passenden Wathosen, die vor Kälte und höheren Wasserständen schützen, geht es zunächst durch die Marsch und die wunderschönen Salzwiesen. An der Nordspitze Amrums beginnt dann die eigentliche, rund sieben Kilometer lange Wattwanderung. 

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